Der Titel, den Eberhard Zorn künftig trägt, klingt etwas seltsam: Zorn wird neuer Generalinspekteur der Bundeswehr. Das heißt, er ist der Chef aller deutschen Soldaten. In anderen Ländern heißt diese Posten Generalstabschef. In Deutschland wird der Armeechef anders genannt, weil er früher nicht so viele Dinge entscheiden durfte wie ein Generalstabschef. Das hat sich inzwischen geändert. Der Generalinspekteur ist für die ganze Planung und auch die Einsätze der Bundeswehr zuständig. Er hat aber auch eine Chefin, das ist die Bundesverteidigungsministerin, die zur Bundesregierung gehört. Sie heißt Ursula von der Leyen und wird vom Generalinspekteur in militärischen Fragen beraten.
Kategorie: Allgemein
Nils fragt: Was ist denn die Influenza?
Viele Menschen in Deutschland sind derzeit krank. Hattet ihr auch schon mal eine Grippe? Dann habt ihr Husten, Schnupfen und seid vielleicht heiser. Natürlich fühlt man sich dabei nicht wohl. Die Influenza ist eine besondere Form der Grippe. Ein Merkmal der Influenza-Viren ist, dass sie den Körper unheimlich schwächen und man glaubt, keine Kraft mehr zu haben. Zu Husten und Schnupfen kommen starke Kopf- und Muskelschmerzen sowie Fieber. „Am besten hütet man bei der Influenza das Bett und gönnt dem Körper viel Ruhe“, raten Ärzte. Auch viel zu trinken unterstützt das Gesundwerden. Um die Chance zu steigern, gar nicht erst krank zu werden, könnt ihr euch gegen die Grippe impfen lassen. Vor allem aber müsst ihr euch ganz oft die Hände waschen: Denn die Viren werden häufig über die Hände übertragen.
Nils berichtet: Das erste eigene Video
Wie macht man eigentlich einen Film? Und wie ein Video für den Kanal Youtube? Erste Schritte auf diesem Weg zeigt euch ein Workshop am Donnerstag, 22. März, von 18 bis 20 Uhr, im Ideenwerk der Stadtbibliothek in der Bismarckstraße 44-48. Das ist in der Innenstadt. Der zweistündige Kurs wird aufgeteilt in einen Theorieteil (da wird also erzählt, wie’s funktioniert) und einen Praxisteil (da wir dann Hand angelegt). Anschließend soll ein zehn bis 20 Sekunden langes Video entstehen. Vor dem sogenannten Schnitt wird das Programm erklärt, das dafür verwendet wird. Experten unterstützen euch dabei und bringen euch dann auch das richtige Coding für Youtube bei. Was das ist, erfahrt ihr am 22. März. Die eigene Kamera oder den eigenen Camcorder darf man gerne mitbringen. Es sind aber auch Kameras in der Bibliothek vorhanden. Lust bekommen? Dann könnt ihr euch im Netz informieren, wie alt ihr dafür sein müsst, und gleich anmelden: unter www.ideenw3rk.de. Der Workshop kostet übrigens sechs Euro.
Nils fragt: Was ist ein Pfälzerwald-Verein?
In Stadt und Landkreis gibt es etliche Hütten des Pfälzerwald-Vereins. Vor allem auswärtige Gäste schätzen diese, weil man dort so gemütlich sitzen kann und die Speisen und Getränke meist nicht so teuer sind. Die erste Pfälzerwald-Vereins-Hütte mit Restaurationsbetrieb ist vor 110 Jahren eröffnet worden, auf der Kalmit. Seit dem Jahr 1910 kann man auf der Hellerhütte bei Neustadt auch übernachten. Danach wuchs das Netz der Hütten und Wanderheime stets. Viele Pfälzerwald-Hütten stehen auch an Stellen, für die es heute gewiss keine Baugenehmigung mehr geben würde. Die meisten Hütten werden von Ehrenamtlichen geführt. Meist gibt es typisch pfälzisches Essen wie Leberknödel oder Saumagen und selbst gebackenen Kuchen. Der Pfälzerwald-Verein hat über 25.000 Mitglieder und unterhält 12.000 Kilometer markierte Wanderwege. Seite 2
Nils fragt: Was ist die Lufthansa?
Die Lufthansa ist die größte und sicher auch die bekannteste deutsche Fluggesellschaft. Sie geht zurück auf eine Firma, die 1926 unter dem Namen Deutsche Luft Hansa AG gegründet wurde, aber nach dem Zweiten Weltkrieg (1939 bis 1945) zunächst verschwand. In den 1950er-Jahren entstand das Unternehmen in neuer Form. Der erste Linienflug der neuen Lufthansa startete im April 1955. Früher gehörte die Lufthansa dem Staat, seit 1997 ist sie ein Privatunternehmen mit vielen Anteilseignern. Heute ist die Lufthansa eine Unternehmensgruppe, zu der mehrere Fluggesellschaften wie etwa die Schweizer Swiss gehören.
Nils erklärt: Brautpaare pflanzen neue Bäume
Seit Mai 1996 erhalten alle Brautpaare zur standesamtlichen Trauung in Schifferstadt einen Baumscheck von ihrem Standesbeamten. Und morgen startet um 10 Uhr die 22. Baumpflanz-Aktion im Schifferstadter Wald. Treffpunkt ist der Forstbetriebshof, Portheide 72. Alle Brautpaare haben dann die Gelegenheit, den Baumscheck einzulösen und ihren „persönlichen“ Baum zu pflanzen. Sie sollten aber feste Schuhe anhaben und einen Spaten mitbringen. Die Beigeordnete Marion Schleicher-Frank (FWG) wird die Brautpaare sowie die Schifferstadter Standesbeamten Laura Sprengard, Monika Weise und Frank Allgaier begrüßen. Übrigens: Im vergangenen Jahr haben sich 109 Paare in Schifferstadt „Ja“ gesagt.
Nils erklärt: Gezapft oder aus der Flasche?
Ums Bier zapfen macht Papa Nagbert manchmal eine richtige Wissenschaft. Das Glas muss richtig sauber sein, findet er, spült es, bevor dann Bier reinkommt, noch mal mit kaltem Wasser aus. Am Zapfhahn dann wird das Glas dann erstmal nur zur Hälfte voll gemacht. Am Ende lässt er dann zentimeterweise Bier ins Glas laufen. Nur nicht zu schnell. „Sonst geht die Krone kaputt“, sagt er. Seltsamerweise macht er bei Flaschenbier weniger Bohei. Kronkorken weg und fertig.
Nils erklärt: In Shanghai leben 15 Millionen Menschen
Eine der größten Städte Chinas ist Shanghai. Dort ist alles größer und schneller als anderswo. Die Stadt an der Mündung des Jangtse ist die bevölkerungsreichste Stadt Chinas, gefolgt von Peking und Guangzhou. Die Stadt wächst in den Himmel, heißt es. Innerhalb von fünf Jahren wurden 2000 Hochhäuser gebaut. „Stadt am Meer“ bedeutet Shanghai übersetzt. In der Region Shanghai, das heißt im Innenstadtbereich und in den Außenbezirken, leben etwa 25 Millionen Menschen. Allein in der Innenstadt wohnen 15 Millionen Menschen. Das sind mehr als doppelt so viele Menschen wie zusammengerechnet in Berlin, München und Hamburg leben. Shanghai ist eine der wirtschaftlich wichtigsten Regionen Chinas und damit der Welt. Rund 10.000 Deutsche leben in Shanghai. In Shanghai befindet sich der größte Containerhafen der Welt, wenn nach umgeschlagener Ware berechnet wird. Der Flughafen in Shanghai gehört zu den größten Frachtflughäfen der Welt. Shanghai ist auch ein wichtiger Forschungs- und Hochschulstandort in China.
Nils fragt: Was macht Adidas?
Adidas ist der größte deutsche Sportartikelhersteller und der zweitgrößte der Welt. In Deutschland werden die Sportschuhe und Trikots entworfen. Hergestellt werden sie vorwiegend in Asien. Das Markenzeichen sind drei Streifen. Die Firma ist in Herzogenaurach nördlich von Nürnberg ansässig. Dort sitzt auch ein Rivale: Puma. Das ist die Marke mit der springenden Wildkatze. Beide Firmen wurden von Brüdern gegründet, die erst zusammengearbeitet, sich aber dann zerstritten haben. Adidas ist die Abkürzung des Vor- und Nachnamens von Schuhmachermeister Adolf (Adi) Dassler, der die Schraubstollen für Fußballschuhe erfand. Sein Bruder Rudolf gründete Puma.
Nils erklärt: Landwirtschaftskammer
Eine Landwirtschaftskammer vertritt und regelt die Interessen der Landwirte. Das tun die Landwirte dabei selbst. In den ehrenamtlichen Gremien der Kammer sind gewählte Landwirte, Winzer, Landfrauen und Gärtner vertreten. Die Kammer beschäftigt hauptamtliche Fachleute, die den Betrieben als Berater in allen Fragen der Tierhaltung und des Ackerbaus, des Natur- und Umweltschutzes, aber zum Beispiel auch der Steuer zur Verfügung stehen. Die Kammer ist zudem für die Ausbildung in verschiedenen Berufen zuständig. Es besteht für jedes landwirtschaftliche Unternehmen eine Pflichtmitgliedschaft in der Kammer. An der Spitze der Kammer steht ein ehrenamtlicher Präsident. Das ist seit Jahren Norbert Schindler.