Nils fragt: Was ist die echte Grippe?

Sicher hattet ihr schon einmal eine Erkältung. Da läuft die Nase, der Hals tut weh, ihr hustet und seid heiser. Das ist alles ziemlich unangenehm. Eine Erkältung, die manchmal grippaler Infekt genannt wird, dürft ihr aber nicht mit einer echten Grippe verwechseln. Typisch für diese Krankheit, die auch Influenza genannt wird: Ihr fühlt euch sehr schnell sehr krank, habt teils hohes Fieber, Halsschmerzen und trockenen Husten. Muskeln, Arme, Beine, Rücken und Kopf tun weh. Und ihr fühlt euch sehr, sehr schwach, so schwach, dass ihr fast nicht mehr aus dem Bett kommt. Verläuft die Grippe unkompliziert, dann lassen die Beschwerden nach etwa fünf bis sieben Tagen wieder nach. Aber bei der Grippe kann es auch zu schweren, manchmal lebensbedrohlichen Problemen kommen, vor allem bei geschwächten oder älteren Menschen.

Nils fragt: Was für ein Feiertag ist der Buß- und Bettag?

„Was ist denn ein Bettag?“, hat mich mein Bruder Nals gefragt. Ob er da den ganzen Tag im Bett bleiben dürfe, war seine erste Vermutung, als er die Bezeichnung neben dem Datum vom 21. November im Kalender entdeckt hatte. Ich kenne das ja als Pyjamatag. Das habe ich mal an einem verregneten Sonntag gemacht. Da war ich zwar nicht den ganzen Tag im Bett, habe aber den Schlafanzug erst gar nicht ausgezogen und so den ganzen Tag verbummelt. Herrlich! Wir lagen aber beide falsch, wie dann Papa Nagbert aufgeklärt hat. Bettag hat nichts mit Bett zu tun, sondern mit beten. Der Buß- und Bettag – so heißt der Tag nämlich komplett – ist ein protestantischer Feiertag. Der war bis zum Jahr 1994 sogar ein richtiger Feiertag, so mit schulfrei und nicht arbeiten gehen. Dann wurde der Feiertag aber abgeschafft, besteht aber im Kalender weiterhin. Der Buß- und Bettag ist nicht an einem festen Termin, wie etwa Heiligabend immer am 24. Dezember, sondern an einem Mittwoch. Es handelt sich dabei um den Mittwoch vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr, was immer der Sonntag vor dem ersten Advent ist.

Nils berichtet: Wünsche am Himmelstelefon

Bei einem der beliebtesten Angebote des Weihnachtsmarkts machen die RHEINPFALZ und der Schaustellerverband ganz besondere Verbindungen möglich: Kinder und Junggebliebene können am „Himmelstelefon“ in der blauen Telefonzelle beim Geschirrplätzel ihre Geschenkwünsche für das nahende Weihnachtsfest durchgeben – und zwar direkt im Sekretariat des Christkinds. Dieses reicht die Listen an die RHEINPFALZ-Lokalredaktion weiter, die täglich in der „Speyerer Rundschau“ über die Wünsche berichtet. Hergestellt wird die Verbindung zwischen 26. November und 21. Dezember jeweils montags bis freitags von 15 bis 17 Uhr.

Nils fragt: Welche Aufgaben hat eine Dekanin?

Eine Dekanin (oder ein Dekan) ist bei Protestanten und bei Katholiken die Chefin eines Kirchenbezirks, eines sogenannten Dekanats. Im Bereich der Evangelischen Kirche der Pfalz gibt es 20 Kirchenbezirke. Einer davon ist das Protestantische Dekanat Pirmasens. Hier heißt die Dekanin Waltraud Zimmermann-Geisert. Die Dekanin wird für zehn Jahre gewählt und vertritt den Kirchenbezirk in der Öffentlichkeit. Sie besucht regelmäßig die Gemeinden im Bezirk und passt auf, dass die Pfarrer sowie alle anderen Mitarbeiter des Dekanats ihre Aufgaben gewissenhaft erledigen. Sie führt neue Pfarrer in ihr Amt ein oder verabschiedet sie, wenn sie in Rente gehen. Wenn es unter Pfarrern oder Presbytern einmal Streit gibt, steht die Dekanin als Vermittlerin bereit.

Eine Dekanin darf aber nicht alles alleine entscheiden. Sie muss die Bezirkssynode, eine Versammlung aus den Vertretern des Bezirks, jederzeit über die aktuelle Situation im Dekanat auf dem Laufenden halten.

Nils berichtet: Kinder schmücken Weihnachtsbaum

Kinder aus einigen Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen sowie der Grundschule Blies treffen sich am Donnerstag um 16 Uhr auf dem Rudolf-Hoffmann-Platz in West. Dann schmücken dort alle gemeinsam den schönen Weihnachtsbaum. Die Kinder bringen selbstgebastelten Christbaumschmuck mit. Ortsvorsteher Antonio Priolo von der Partei SPD wird die Gäste begrüßen und hilft mit. Zum Abschluss überreicht der Verein IG West allen Mädchen und Jungen kleine Geschenke. Außerdem gibt es heiße Getränke. Der Baum wird im Auftrag der Kongress- und Marketinggesellschaft Lukom aufgestellt. Der Energieversorger Technische Werke spendiert den Strom.

Nils berichtet: Leuchtende Bilder

Und weil der Lichterzauber jedes Jahr so hübsch anzusehen ist, haben Menschen in den vergangenen Jahren Fotos davon gemacht. Die gibt es ab Montag als Postkarten. Und das Besondere: Die Karten sind kostenlos. Abholen könnt ihr sie euch entweder in der Tourist-Info am Berliner Platz, am Eingang des Rathauses oder an den Buden auf dem Weihnachtsmarkt. Bis der öffnet, müsst ihr allerdings noch ein paar Tage warten.

Nils berichtet: Nikolaus kommt in den Tiergarten

Was für ein Glück, dass mein Bruder Nals und ich in den vergangenen Monaten so artig waren. Schließlich kommt am Donnerstag, 6. Dezember, der Nikolaus mit seiner Kutsche in den Wormser Tiergarten gefahren. Von 14 bis 16 Uhr verteilt er dort Schokolade, Nüsse, Äpfel und Mandarinen an die Kinder – wenn sie brav waren. Wer sich traut, kann ein einstudiertes Gedicht oder ein Lied vortragen. Und weil auch ein alter Mann wie der Nikolaus mit der Zeit geht, könnt ihr sogar ein Selfie mit ihm machen, wenn ihr wollt.

Weihnachtslieder werden im Tiergarten auch beim Weihnachtszauber am Samstag, 22. Dezember, von 14 bis 18 Uhr gesungen. Bei einem musikalischen Krippenspiel um 15 Uhr werden Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Bereits um 14 Uhr könnt ihr euch zu den Krippentieren Esel, Schaf, Ziege und Rind führen lassen, die im Wormser Tiergarten leben.

Nils fragt: Welche Marken gehören zu VW?

Du weißt bestimmt, dass die Abkürzung VW in der Welt der Automobile für Volkswagen steht. Aber ist dir auch klar, wie riesengroß dieses Unternehmen mit seinen vielen Firmen ist und welche Fahrzeugmarken zu ihm gehören? 2017 hat der VW-Konzern als weltweiter Spitzenreiter beim Absatz erneut mehr Fahrzeuge gebaut: 10,875 Millionen. Das entspricht laut VW im Durchschnitt 44.000 Fahrzeugen pro Arbeitstag, darunter VW Pkw, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati-Motorräder, VW Nutzfahrzeuge sowie die Lkw-Marken Scania und MAN. Volkswagen hat seinen Sitz im niedersächsischen Wolfsburg und verfügt weltweit über 123 Werke. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt rund 643.000. Bei uns in Deutschland ist das bekannteste und beliebteste VW-Auto der Golf. Früher war es der Käfer.

Nils fragt: Was sind eigentlich Stadtwerke?

Strom fürs Licht, Gas zum Heizen und Wasser zum Waschen – in viele Haushalte in Deutschland liefern das die Stadtwerke. Stadtwerke sind Unternehmen, die wenigstens zum Teil einer Stadt oder einer Gemeinde gehören und auch dort ihren Firmensitz haben. Diese Versorgungsbetriebe machen oft noch mehr als Energie zu liefern. Sie versorgen Haushalte und Fabriken mit Wärme, damit wir nicht frieren. In Pirmasens sind sie auch für die Busse in der Stadt zuständig und betreiben das Plub. In Deutschland gibt es etwa 700 kleinere und mittelgroße Stadtwerke.

Nils berichtet: „Seepferdchen für alle“ bei der DLRG

Bei dem Kurs sollen Erzieher und Grundschullehrer kostenfrei zu Rettungsschwimmern ausgebildet werden. Danach dürfen sie ebenfalls kostenfrei am Lehrgang „Ausbildungsassistent Schwimmen“ teilnehmen. Durch sie könne viel mehr Kindern als bisher die Ausbildung zum Seepferdchen (Frühschwimmer) ermöglicht werden. Das Abzeichen erhält, wer den Sprung vom Beckenrand beherrscht und 25 Meter weit schwimmen kann. Man lernt dabei auch das Heraufholen eines Gegenstands mit den Händen aus schultertiefem Wasser. Wer das kann, bewegt sich auch an Badseen, im Frei- oder Hallenbad sicherer. Start des Rettungsschwimmkurses ist am Samstag, 12. Januar. Bei der DLRG kann man sich dafür im Internet unter www.ludwigshafen-oggersheim.dlrg.de/ausschreibungen/dlrg-oggersheim anmelden. Auf dieser Seite finden sich auch weitere Informationen.

Die DLRG arbeitet mit freiwilligen Helfern, die gut ausgebildet sind, andere ausbilden und an Badeseen oder in Schwimmbädern aufpassen, dass niemand ertrinkt. In Deutschland hat die DLRG über 550.000 Mitglieder. Das sind mehr als dreimal so viele, wie Ludwigshafen Einwohner hat.