Weithin bekannt ist die Honigbiene, die beim Imker in Stöcken lebt. Ein eher unbekanntes Wesen hingegen ist die Wildbiene. 500 Arten gibt es von ihr, die in vielfältiger Art und Weise mit Blütenpflanzen zusammenleben. Sie sind harmlose Einzeltiere, die keine Vorräte anlegen und überhaupt nicht aggressiv sind. Nur zu Bienenarten, die Völker bilden und in Stöcken leben wie die Baumhummel oder die Hornisse, sollte man einen gebührenden Abstand wahren. Die Wildbiene spielt eine große Bedeutung für die Bestäubung von Blumen, Sträuchern und Bäumen, besonders Obstbäumen. Sie ist im Frühjahr früher dran als die Honigbiene und kann zehnmal mehr Pflanzen bestäuben, da sie sich kürzer in der einzelnen Blüte aufhält.
Autor: nilsnager
Nils fragt: Was ist eine Kippa?
Das Judentum gehört, wie das Christentum und der Islam, zu den sogenannten monotheistischen Religionen. Das sind Religionen, deren Anhänger nur an einen Gott glauben. Um zu zeigen, dass sie Gott Respekt und Ehrfurcht entgegenbringen, tragen jüdische Männer die Kippa. Dabei handelt es sich um eine kleine, runde Kappe aus Stoff oder Leder. Strenggläubige Juden tragen die Kippa ständig. Weniger strenggläubige Männer setzen sie beispielsweise an Feiertagen auf oder wenn sie eine Synagoge, also ein jüdisches Gotteshaus, besuchen. Form und Farbe der Kippot – das ist die Mehrzahl von Kippa – sind nicht vorgeschrieben. Manche Farben signalisieren allerdings, dass der Kippa-Träger sich einer bestimmten Glaubensgemeinschaft innerhalb des Judentums zugehörig fühlt.
Nils berichtet: Kinderfest: Spiele, Spaß und Aktionen
Die Feier findet von 15 bis 18 Uhr auf dem Schulhof der Goethe-Mozart-Schule statt. Die Schule befindet sich im Stadtteil Oppau. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird es wieder viele tolle Angebote für euch geben, damit ihr einen schönen Tag verbringen könnt. Zum Beispiel wird für euch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm aufgeführt: Ihr könnt euch Theateraufführungen anschauen und vielen musikalischen Beiträgen lauschen. Spiele und Aktionen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Mit dabei ist Rolli, das Spielmobil. Kreativ austoben könnt ihr euch auch. Es besteht nämlich die Möglichkeit, „Airbrush“ auszuprobieren. Das ist eine bestimmte Maltechnik, mit der man besonders schöne Farbverläufe und gleichmäßige Flächen malen kann. Auch Essen wird angeboten.
Nils fragt: Was ist ein Krämermarkt?
„Räum endlich mal deinen Kram weg“. Den Satz habt ihr von euren Eltern bestimmt schon mal zu hören bekommen. Immer dann, wenn ihr eure Sachen an Plätzen im Haus liegen lasst, wo sie nicht liegen sollten. Kram ist heute die etwas weniger freundliche Beschreibung für Dinge. Das war nicht immer so. Im Mittelalter boten Händler verschiedene Dinge wie Töpfe, Felle, kleine Werkzeuge oder Nahrung an. Mit ihrem Warenangebot reisten sie von Markt zu Markt. Im Norden des Landes wurden diese Händler als Kramer, in südlicheren Regionen als Krämer bezeichnet. Krämer, heute gebräuchlicher Nachname, ist also ursprünglich eine Berufsbezeichnung. Als es im Mittelalter immer mehr Menschen in die Stadt zog, mussten diese versorgt werden. Das übernahmen teilweise die Krämer, die zu den Märkten in die Städte reisten. An diese Tradition erinnert der Krämermarkt in Pirmasens. Zahlreiche Händler reisen nächste Woche an und bieten am Dienstag und Mittwoch zwei Tage lang ihre Waren an.
Nils berichtet: Im Theater lebt ein Drache
Ich habe einen neuen Freund: Er lebt in Worms, ist hellblau, ein Drache, heißt Theo und hat mir einen Theaterpass geschenkt. Theo hat mir gesagt, er sei das neue Maskottchen für das Familien- und Kinderprogramm im Wormser Theater. Dann hat er ja denselben Job wie ich bei der RHEINPFALZ! Das Wort Maskottchen, sagt Mama Naglinde, kommt aus dem Französischen. Ich war ganz schön sauer, als sie mir erzählt hat, was es im Deutschen bedeutet. Jetzt mal ehrlich: Sehe ich vielleicht aus wie eine Hexe? Überhaupt: Die Übersetzung passt ja gar nicht! Ein Maskottchen ist doch ein Glücksbringer. Mama hat mich ein wenig im dicken Fell hinter den Ohren gekrault und gesagt: „Die Leute früher haben bestimmt gedacht, dass sie mit netten kleinen Kerlen wie dir bösen Zauber abhalten können.“
Theos Job ist es, junge Theaterbesucher zu begleiten. Er tritt sogar selbst auf der Bühne auf. Zum Beispiel wenn heute, Mittwoch, um 16 Uhr „Die kleine Hexe“ aufgeführt wird. Da könnte er als Hexchen – ähm, Maskottchen – doch gleich die Hauptrolle spielen. Und Drache Theo sagt, wenn ich bei Veranstaltungen sechs Stempel sammle, bekomme ich ihn auch als Kuscheltier. Theos Bild auf dem Pass hat Dennis Hauck aus Frankenthal gezeichnet.
Noch Fragen?
Den Theaterpass bekommt man kostenlos beim Ticket-Service Worms. Infos findet man unter www.das-wormser.de
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Nils erklärt: Das Sojus-Raumschiff
Bei seinem zweiten Flug in den Weltraum wird Astronaut Alexander Gerst zum ersten Mal als Pilot in einem Sojus-Raumschiff sitzen. Im Europäischen Astronautenzentrum in Köln steht neben nachgebauten Teilen der Internationalen Raumstation (ISS), in der der Wissenschaftler im Weltraum viele Experimente machen wird, auch ein Modell eines Sojus-Raumschiffs.
Der Name Sojus ist russisch und bedeutet „Vereinigung“. Die erste Version des Raumschiffs wurde 1967 in der damaligen Sowjetunion gebaut, inzwischen fliegt die achte Baureihe. In der Kapsel haben die drei Raumfahrer ganz wenig Platz. Beim Start und in den ersten Flugminuten sind sie auf ihren Sitzen festgeschnallt. Alexander Gerst wird als Pilot links neben dem Kommandanten des Raumschiffs, Sergei Prokopjew, sitzen. Der russische Raumfahrer ist für den Flug verantwortlich, der deutsche Astronaut unterstützt ihn dabei und übernimmt im Notfall das Kommando.
Das Raumschiff sitzt beim Start auf der Spitze einer großen Rakete, die ebenfalls Sojus heißt. Erst im Weltraum löst sich das Raumfahrzeug in mehreren Schritten von der Rakete ab. Dann steuern die Astronauten die Raumstation an. An bestimmten Stellen können sie mit ihrem Raumschiff andocken, um danach in die Station zu schweben: Ja, sie gehen nicht, denn auf der ISS ist alles schwerelos. Nach ungefähr sechs Monaten fliegt Alexander Gerst mit seinem Team in demselben Raumfahrzeug zur Erde zurück.
Die Raumfahrer haben sehr viele Knöpfe, Schalter und Monitore vor sich, wie man im Trainingsmodell des Sojus-Raumschiffs sehr schön sehen kann. „Ich musste mehr als ein Jahr lang lernen, um die Sojus fliegen zu können“, hat Alexander Gerst gesagt. Wenn alles gut geht, funktioniert zwar fast alles automatisch. Doch beim Ankoppeln an die Station und später beim Landeanflug müssen die Astronauten beim Steuern mithelfen. Außerdem ist es schon vorgekommen, dass die Automatik ausfällt. Dann haben die Raumfahrer alle Hände voll zu tun.
Nils erklärt: Krippenwagen
Krippenwagen sehe ich öfter bei uns am Speyerbach vorbeifahren, dort ist nämlich ein toller Abenteuerspielplatz. Am ehesten kann man die Dinger mit einem Bollerwagen vergleichen, nur dass die Krippenwagen schicker aussehen, Luftreifen und manche sogar Kindersitze haben. Normalerweise passen sechs Kleinkinder in einen Wagen, es gibt aber auch Exemplare für acht. Diese Wagen sind dann bis zu zwei Meter lang und aus der Rubrik praktisch aber riesig. Gezogen werden die Krippenwagen meistens von Erziehern, die eben mit den Krippenkindern – daher der Name – unterwegs sind.
Nils fragt: Was ist Architektur?
Unter dem Begriff Architektur versteht man insbesondere drei Dinge: Zum einen wird mit „Architektur” eine Wissenschaft bezeichnet. Die beschäftigt sich vor allem mit der Gestaltung von Gebäuden, aber auch von Plätzen oder Landschaften. Zudem wird mit dem Wort ganz speziell bezeichnet, wie ein Bauwerk gestaltet ist. Außerdem bezeichnet man auch eine für eine bestimmte Zeit oder Region typische Bauweise oft mit dem Sammelbegriff wie „die Architektur der Klassik”. Ein Architekt wiederum entwirft Bauwerke. Und zwar so, dass sie ihre Funktion bestmöglich erfüllen. Dabei kommt es aber nicht nur auf praktische Dinge an, sondern auch auf gestalterische: So sollen nicht nur die Zimmer eines Hauses stimmig angeordnet sein, auch das Haus insgesamt sollte in sich stimmig wirken. Das gilt natürlich auch für Schulgebäude. Bei der Sanierung der Berufsbildenden Schule beispielsweise muss der Architekt darauf achten, einen Aufzug einzubauen und die Räume geschickt anzuordnen.
Nils fragt: Woher kommt die Bezeichnung App?
Wenn deine Eltern und vielleicht auch du selbst Smartphones und Tablets haben, habt ihr bestimmt schon das Wort App gehört. Eine App kann auf das Smartphone geladen werden, um damit ein bestimmtes Internet-Angebot empfangen und anwenden zu können. So gibt es Apps für Kinder, mit denen ihr Spiele machen oder auch etwas lernen könnt. App ist die Abkürzung für den englischen Begriff Application. Übersetzt bedeutet das Anwendung – ein kleines Computerprogramm also. Deshalb heißt es auch die App – für die Anwendung.
Nils fragt: Wer war Ferdinand Porsche?
Ferdinand Porsche war der Gründer der Autofirma Porsche. Er wurde am 3. September 1875 im böhmischen Maffersdorf geboren. Mit 21 Jahren entwickelte er den Radnabenelektromotor, der direkt in das Rad eines Wagens eingebaut wird. 1900 präsentierte er seinen ersten Elektrowagen. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) entwarf Porsche seinen ersten erfolgreichen Rennwagen, den „Sascha“. 1931 gründete er seine eigene Firma in Stuttgart. Drei Jahre später entwickelte Porsche im Auftrag der Nazis den VW Typ 1, auch VW Käfer genannt. Später unterstütze er seinen Sohn Ferry beim Aufbau der Sportwagenfabrik Porsche. 1951 starb Ferdinand Porsche.