Nils erklärt: Benefiz bedeutet Wohltat

Wer anderen Menschen hilft, der vollbringt eine Wohltat. Auf Latein – einer alten Sprache – heißt Wohltat „beneficium“. Daher kommt auch das Wort „Benefiz“, das ihr bestimmt schon mal gehört habt. Bei einer Benefizveranstaltung wird der Erlös immer einem guten Zweck gespendet. Das Eintrittsgeld oder der Gewinn aus Verkauf von Essen und Trinken kommt dann meist vollständig einem sozialen Zweck zugute. Am häufigsten gibt es bei Benefizveranstaltungen Musik. Aber auch Sportler sammeln mit Wohltätigkeitsveranstaltungen Geld für behinderte, arme oder kranke Menschen. Auch im Fernsehen gibt es Benefizaufrufe. Bei Zirkus- oder Ratesendungen mit Prominenten wird nach Naturkatastrophen oder Erdbeben Geld gesammelt.

In Pirmasens findet am 11. November eine Benefizveranstaltung statt: Der Erlös aus dem Ball des Oberbürgermeisters wird einem guten Zweck gestiftet.

Nils erklärt: Was ist ein Beigeordneter?

Der Landrat ist der Verwaltungschef des Landkreises. Seine Stellvertreter nennt man Beigeordnete. Wenn der Landrat krank ist oder Urlaub macht, hat der Erste Beigeordnete das Sagen und die Verantwortung. Außerdem entlastet er (oder sie) den Landrat, indem er sich in der Kreisverwaltung um bestimmte Themen kümmert, zum Beispiel die Schulen oder den Brandschutz.

Der Beigeordnete wird vom Kreistag – dem Parlament des Landkreises – gewählt. Seine Amtszeit dauert acht Jahre. Ist er fest bei der Kreisverwaltung angestellt, dann ist er ein hauptamtlicher Beigeordneter.

Der Kreis Kaiserslautern hat zwei hauptamtliche Beigeordnete – Gudrun Heß-Schmidt von der CDU und Peter Schmidt von der FWG – sowie einen ehrenamtlichen Landratsvertreter, der nicht fest angestellt ist. Der heißt Walter Altherr und ist Christdemokrat.

Nils fragt: Was ist eine Kreuzfahrt?

Eine spezielle Art von Urlaub ist zurzeit besonders beliebt, auch bei Familien: Kreuzfahrten. Das ist Urlaub auf dem Schiff. Dafür gibt es ganz spezielle Schiffe, riesige schwimmende Hotels. Da passen oft viele Hundert und teilweise sogar mehrere Tausend Gäste hinein. Oft sind diese Riesenschiffe mit allerlei Vergnügungseinrichtungen ausgestattet: Pools, Sportstudio, Sauna oder Theater. Natürlich gibt es dort auch mehrere Restaurants und Bars und vielleicht sogar einen eigenen Kinderspielbereich. Die Schiffe bringen die Urlauber übers Meer in meist bekannte Städte. Die können sie dann besichtigen. Oft ist es so, dass diese Schiffe nachts fahren, und tagsüber legen sie in einem Hafen an, wo die Gäste aussteigen können.

Die Schiffe kreuzen – daher kommt der Name Kreuzfahrt – in der Regel vor den Ländern, in die die jeweilige Reise führt. Das bedeutet: Sie fahren an der Küste entlang. Manchmal müssen sie aber auch übers offene Meer fahren, vielleicht sogar zwei oder drei Tage am Stück, um größere Entfernungen zum nächsten Ziel zu überwinden.

Es gibt noch eine zweite Sorte Kreuzfahrtschiffe. Sie sind viel kleiner als die Riesendampfer und werden nur auf Flüssen eingesetzt.

Nils berichtet: Gruseltiere bei Fest im Zoo streicheln

Bald ist Halloween, das Gruselfest. Um schon mal in Stimmung zu kommen, kann ich euch das Herbstfest am Samstag, 28. Oktober, im Landauer Zoo empfehlen. Zu normalen Eintrittspreisen wird dort einiges geboten. Ab 15 Uhr könnt ihr tolle Sachen gewinnen. Aber dazu müsst ihr das Gewicht eines Kürbisses richtig schätzen. Danach dürft ihr in der Zooschule Kürbislaternen schnitzen; die schönsten werden um 18 Uhr gekürt. Zum Thema „Halloween, Hexen und Zauberer“ darf gebastelt werden. Und wer will, kann sich als Gruselgeist oder mürrisches Monster schminken lassen. Um 16.15 Uhr gibt es einen Rundgang durch den Zoo mit einem Besuch bei den Waldgeistern. Wer sich traut, kann die Gruseltiere des Zoos kennenlernen.

Ihr wollt lieber etwas mit den Zootieren unternehmen? Kein Problem. Die Ziegen freuen sich auf eine Wellness-Behandlung mit Bürsten und Streichelhänden. Ihr lernt im Gegenzug, woher die Milch kommt, und könnt auch mal versuchen, selbst zu melken.

Die Zookasse schließt um 17 Uhr. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.zoo-landau.de.

Nils fragt: Was bedeutet eigentlich ZDF?

Auf der Fernbedienung des Fernsehgeräts ist das ZDF gewöhnlich mit der Nummer zwei zu finden. Das liegt nahe, denn die Abkürzung ZDF steht für „Zweites Deutsches Fernsehen“. Der Name stammt aus einer Zeit, als es nur ein Fernsehprogramm gab. Vor gut 50 Jahren wurde dann das ZDF gegründet. Es hat seinen Sitz in Mainz, der Hauptstadt des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Nur zwei Programme – das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Längst reicht die Zehner-Tastatur der Fernbedienung nicht mehr für alle Sender.

Das ZDF zeigt heute Nachmittag um 17.05 Uhr in der Sendung „Länderspiegel“ einen Film über die Hol- und Bringzone an der Grundschule Gersbach. Seite 2

Nils berichtet: Halloween-Basteln: Ketten und Kürbisse

Am 31. Oktober ist wieder Halloween: Um euch auf das bevorstehende Gruselfest einzustimmen, laden die Stadtteil-Bibliotheken in der Gartenstadt (Dienstag, 16 Uhr) und Mundenheim (Donnerstag, 15 Uhr) zu Bastelnachmittagen ein. Kinder können dort Kürbisse gestalten oder originelle Ketten fertigen. Die Teilnahme in Mundenheim kostet zwei Euro. Anmeldungen nehmen die Büchereien unter Telefon 0621/572129 oder 504-2588 (Gartenstadt) entgegen.

Nils berichtet: Eine Notinsel auf der Kerwe

Seit mittlerweile zehn Jahren gibt es in Kaiserslautern die Notinsel. Doch da wachsen keine Palmen, hat Nils herausgefunden: An der Aktion sind fast 60 Geschäfte in Kaiserslautern beteiligt, die eine erste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche sind, wenn sie in einer Gefahrensituation stecken. Wenn ein Kind also Angst hat, kann es sich an die Menschen in den Geschäften wenden.

Dieses Jahr gibt es eine solche Notinsel zum ersten Mal auf der Lautrer Oktoberkerwe. Die Notinsel befindet sich direkt beim Marktmeister am weißen Container. Die Notinsel kann von Kindern und Jugendlichen während des Kerwebetriebes zu jeder Zeit aufgesucht werden, wenn sie Hilfe benötigen. Das kann sein, wenn das Handy verloren wurde und man die Eltern erreichen möchte, oder als Zufluchtsort bei Gewalt, Bedrohung, Diebstahl oder Ähnlichem.

Stadtjugendpfleger Reiner Schirra rät den Eltern, ihren Kindern das Symbol der Notinsel frühzeitig zu zeigen, damit so viele Kinder wie möglich das Projekt kennen und darüber informiert sind. Weitere Informationen zur Notinsel gibt’s im Internet unter der Adresse www.notinsel.de.

Nils erklärt: Die Ideen von Maria Montessori

Maria Montessori war eine italienische Ärztin und Pädagogin, die davon überzeugt war, dass Kinder am Besten lernen, wenn sie etwas begeistert. Dann müssen sie sich nicht anstrengen. Wichtig ist nur, dass die Umgebung, in der sie lernen, darauf gut vorbereitet ist. Montessori hat deshalb zum Beispiel Geräte erfunden, mit denen Kinder lernen, sich unterschiedlich zu bewegen. Oder Spiele, bei denen man sich gegenseitig helfen muss. Sie war überzeugt, dass jedes Kind seine ganz eigene Persönlichkeit hat. Und sie hat gesagt, dass sich nicht alle Kinder gleich schnell entwickeln. In Pirmasens gibt es eine Montessori-Schule. Seite 2

Nils fragt: Wer ist der Euro-Eddy?

Euro-Eddy ist einer der legendären Stürmer des deutschen Fußballs. Edgar Schmitt, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, hat seinen Spitznamen seit dem 2. November 1993. Damals spielte er für den Karlsruher SC in der zweiten UEFA-Pokalrunde im Rückspiel gegen den FC Valencia. Weil der KSC das Hinspiel beim spanischen Tabellenführer mit 1:3 verloren hatte, gab man ihm kaum Chancen, die nächste Runde zu erreichen. Doch die Karlsruher spielten zuhause eine furiose Partie, die als Wunder vom Wildpark in die Geschichte einging. Sie gewannen 7:0, Edgar Schmitt schoss vier Tore und wurde zum Held und zu Euro-Eddy.