Kategorie: Allgemein
Nils fragt: Was ist eine Volkshochschule?
Nils fragt: Wie leben Wanderfalken?
Wanderfalken bauen keine Nester, sondern suchen sich geschützte Stellen in Steinwänden. Wie die Felsen im Pfälzerwald sind daher auch Kirchtürme interessant für sie. Sie ernähren sich von Vögeln, die sie in der Luft erbeuten. Wanderfalken können fast ein Kilogramm schwer werden und haben bis zu einen Meter Flügelspannweite. Das gilt für das Weibchen, das größer wird als das Männchen. Die Tiere können bis zu 17 Jahre alt werden. Seite 5
Nils erklärt: Ein Patent schützt eine Erfindung
Opa Nörgel bezeichnet sich gerne als Erfinder. Oft verbringt er viel Zeit in seiner Werkstatt und tüftelt. „Das lasse ich mir patentieren“, sagt er oft. Ein Patent zu erhalten, ist aber nicht so leicht. Einreichen kann man die Erfindung beim Deutschen Patent- und Markenamt in München. Dort wird überprüft, ob die Erfindung neu ist, wie sie entstanden ist, und ob man damit Geld verdienen kann. Wird ein Patent erteilt, ist die Erfindung bis zu 20 Jahre lang geschützt. Das heißt: Nur der Erfinder darf sie nutzen. Kopiert jemand anderes die Idee eines Patentinhabers ohne Erlaubnis, wird das bestraft – da geht es oft um viel Geld. Ein großer Patentstreit, der vor Gericht verhandelt wurde, ist der zwischen den Firmen Apple und Samsung. Man kann in Deutschland aber nicht alles patentieren lassen. Ausnahmen sind zum Beispiel Pflanzen und Tiere.
Stadtnotizen: Nils berichtet: So viele Pakete wie noch nie
Manche Arbeitgeber in Speyer haben im Advent doppelt so viel zu tun wie in anderen Zeiten des Jahres. Dazu gehören Geschäfte, in denen viele Weihnachtsgeschenke verkauft werden, und dazu gehört das Paketzentrum der Deutschen Post DHL in der Göteborger Straße im Süden von Speyer. Hier kommen alle Päckchen an, die von DHL, dem größten deutschen Paketdienst (der mit den gelben Autos), für die Pfalz, das Saarland sowie Teile von Baden-Württemberg und Hessen bestimmt sind. Erst von Speyer aus werden sie jeden Tag an die Haustüren gebracht. In diesem Jahr sind es so viele Pakete wie noch nie, sagt Heinz-Jürgen Thomeczek von der Post: In ganz Deutschland zehn Millionen pro Tag, in Speyer 450.000 pro Tag. „Wir fahren mit doppelt so viel Personal die Schichten im Paketzentrum“, sagt Thomeczek. Zu den 430 festen Mitarbeitern in Speyer kämen dann 330 Aushilfen dazu. Ihre Aufgabe ist es, die Pakete mit Hilfe von Maschinen zu sortieren, bevor die Lastautos starten. Auch Schüler und Studenten können Aushilfen sein.
Die städtische Baustoffrecyclinganlage an der Schifferstadter Straße hat ab heute bis Sonntag, 7. Januar, Betriebsferien. Der Abfallwirtschaftshof in der Kirrmeier-Straße ist nach Mitteilung der Stadtwerke regulär geöffnet.
Nils erklärt: Nonnen leben in Klöstern
Habt ihr auch schon mal die Frauen in langen, schwarz-weißen Gewändern mit schwarzer oder weißer Kopfbedeckung gesehen, die ein bisschen wie ein Schleier aussieht? Oma Nagute hat mir erklärt, dass das Nonnen sind. Nonnen leben in einer Glaubensgemeinschaft in Klöstern. Die Frauen gehören dem Christentum an und glauben an Gott und Jesus. Sie wohnen zusammen im Kloster. Die Gemeinschaft nennt man Orden. Die Ordensnamen leiten sich oft von Mönchsorden ab. Mönche sind sozusagen die männliche Form von Nonnen. Im Lateinischen heißt „nonnus“ Mönch. Das erste Nonnenkloster wurde im Jahr 360 in Italien gegründet. Da durften aber nur reiche Frauen hingehen. Erst im Mittelalter konnten auch ärmere Frauen Nonne werden. Früher wurden die Mädchen schon als Kind von ihren Eltern ins Kloster gegeben, um dort lesen und schreiben zu lernen. Heute leben in Deutschland etwa 40.000 Nonnen in 300 verschiedenen Orden. Nonnen dürfen nicht heiraten und keine Kinder bekommen.
Nils erklärt: Nordmanntannen sind sehr beliebt
Für mich gehört ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum einfach zu den Feiertagen dazu. Opa Nörgel hat unseren Baum dieses Jahr schon früh besorgt – eine Nordmanntanne. Er sagt, „die hat nicht so spitze Nadeln wie Fichten und Blautannen. Außerdem bleiben Nordmanntannen besonders lange schön“. Viele Menschen in Deutschland haben ebenfalls eine Nordmanntanne gekauft und daheim aufgestellt. Der Verband der deutschen Holzindustrie sagt, sie sei „der wichtigste Weihnachtsbaum“. Der Verband geht davon aus, dass in Deutschland dieses Jahr etwa 29,5 Millionen Weihnachtsbäume verkauft werden. Drei Viertel dieser Bäume sind Nordmanntannen, also etwas mehr als 22 Millionen Stück. Viele Nordmanntannen werden auch in Deutschland angebaut. Und zwar im Sauerland in Nordrhein-Westfalen und im Norden von Hessen.
Nils erklärt: Sich waschen ohne Hocker
Kinder können sich am Waschbecken nur waschen und die Zähne putzen, wenn sie auf einem Hocker stehen. Es gibt aber auch andere, bequemere Lösungen. Die Höhe von Waschbecken und WC lassen sich mit speziellen Vorrichtungen per Fernbedienung verstellen.
Das ist nicht nur für Kinder interessant, sondern auch für ältere oder körperbehinderte Menschen. Sie benötigen eine barrierefreie Umgebung, das heißt, es darf keine Stufen geben, die vor allem für Rollstuhlfahrer hinderlich sind.
Wohnungen in Neubauten werden oft schon entsprechend gestaltet. Doch man kann auch Badezimmer in älteren Häusern so umbauen, dass jeder sie bequem benutzen kann.
Eine bodengleiche Dusche ist technisch allerdings eine echte Herausforderung, weil bei ihr nach unten der Platz für das Abwasserrohr fehlt.
Nils berichtet: Von Schokolade bis zur Plüschkatze
Der kleine Benedikt (2) hat als Erster beim Himmelstelefon angerufen. Er wünscht sich Schokolade. „Ich möchte gerne eine Katze haben“, sagte die vierjährige Luisa. Auf Nachfrage soll es keine echte Katze, sondern eine aus Plüsch sein. Auch Erwachsene haben sich gemeldet. Lisa (27) und Maxi (26) wünschen dem Christkind frohe Weihnachten. Lias (5) hofft auf ein Schwimmbad mit Rutsche von Playmobil und auf Dinos zum Kneten. Der gleichaltrige Nick wünscht sich eine Steinschleuder und einen Krankenwagen. Da drängt sich doch die Frage auf, ob die Getroffenen dann im Krankenwagen behandelt werden sollen. Nick schweigt darüber. Zusätzlich wünscht er sich noch eine CD und er möchte gerne mit einem Geschenk überrascht werden.
„Ich wünsche mir eine Puppe und ein Puppenhaus“, sagte die dreijährige Pauline. Damit ist sie zufrieden. Lias (6) möchte gerne Hatchimal-Zwillinge haben. Außerdem wünscht er sich ein Armband, auf dem sich eine Kamera befindet. Gegen Ende der Telefonzeit hat noch Lea (5) angerufen. Sie wünscht sich, dass alle Menschen auf der Welt gesund bleiben. Nach einem eigenen Wunsch befragt, sagte sie, dass sie gerne ein Fahrrad haben möchte.
Nils erklärt: Friseure gibt es schon 5000 Jahre
Beim Friseur könnt ihr eure Haare schneiden lassen. Friseure gab es schon bei den alten Ägyptern. Vor 5000 Jahre sammelten die Ägypter Anleitungen, wie Haare gefärbt, wie sie entfernt oder zum Wachsen angeregt werden können. Es gab also damals schon eigens Fachleute für die Pflege und Gestaltung des Kopfhaars. Ein Friseurhandwerk im heutigen Verständnis begann sich aber erst in den Jahren 1000 bis 1200 zu entwickeln. Die Friseure hießen damals Bader und Barbiere. Die Bader betrieben Badestuben, schnitten die Haare und zogen Zähne. Die Barbiere machten das auch, kümmerten sich aber vor allem um die Bartpflege der Männer. Ihre Bärte rasierten sich Männer schon vor 25.000 Jahren. Das zeigen Höhlenmalereien. Statt mit Messern rasierten sie sich mit geschärften Steinen und Muscheln.